Begleitung am Lebensende ...

Schwerkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten, neben einer professionellen Palliativversorgung auch Geborgenheit und Zuwendung geben, Angehörigen die notwendige Hilfe und Unterstützung bieten – darin sieht das Christliche Hospiz Ostsachsen seine Aufgaben.

Das Christliche Hospiz Ostsachsen beabsichtigt, am Rande der Altstadt von Bischofswerda, ein zweites stationäres Hospiz zu errichten. Es wird sich in die historische Bebauung einfügen und schließt das älteste Gebäude der Stadt, die sogenannte „Fronfeste“, mit ein. Dieser Neubau wird notwendig, da das bisher einzige Hospiz östlich von Dresden, das Hospiz Siloah in Herrnhut, für die Hospizversorgung dieser großen Region nicht mehr ausreicht. Analog zum Herrnhuter Hospiz werden in Bischofswerda zwölf Betreuungsplätze sowie ca. 27 neue Arbeitsplätze entstehen.

Insgesamt rechnen wir mit einer Bauzeit von gut einem Jahr. Demnach planen wir die Eröffnung des Stationären Hospizes Siloah in Bischofswerda im Frühjahr 2020.

Anja Koebel ist unsere Schirmherrin

Seit Mai 2019 ist es offiziell: Anja Koebel ist Schirmherrin des Christlichen Hospiz Ostsachsen. Dem Amt der Schirmherrschaft nimmt sich die beliebte Fernseh- und Rundfunkmoderatorin aufgrund persönlicher Geschehnisse und der anschließenden journalistischen Auseinandersetzung mit der Hospiz- und Palliativarbeit gern an:

„Es gibt Erlebnisse, die buchstäblich prägend im Leben sind. Grenzerfahrungen. Und der Tod lieber Menschen gehört da eindeutig dazu. Als ich mit dem Fakt konfrontiert wurde, dass meiner Mutter keine Medizin, keine Therapie mehr helfen wird, hatte ich Angst. Und die Sorge, dass mich die Angst verschlucken würde. Die Angst vor dem Tod, dem Verlust, dem Leid und vor all dem, was damit verbunden sein wird. Und vielleicht wäre das auch passiert, wenn wir als Familie nicht das Glück gehabt hätten, Hilfe zu bekommen. Von Menschen, die uns diese Angst nehmen konnten.

Doch das Wichtigste war, sie haben meiner Mama die Zeit bis zu ihrem letzten Atemzug so leicht wie möglich gemacht. Sie haben uns allen geholfen– mit unendlich viel Zeit, viel Verständnis und, ja, auch Liebe. Welch ein Segen!

Und so ist es mir ein Herzensbedürfnis, das Engagement aller, die im Palliativ- und Hospizbereich arbeiten, zu unterstützen. Ich freue mich sehr, dass es nun auch in Bischofswerda ein Haus geben wird, dass dem Sterben mit Leben begegnet.“

Zitat Anja Koebel

Wir sind dankbar und freuen uns über die Unterstützung und die bevorstehende Zusammenarbeit!