Unsere Arbeit

Im Hospiz Ostsachsen finden schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen Herberge und Raum oder auch Zuwendung zu Hause wenn sich durch die Krankheit das Leben verändert hat und Fragen, Ängste und Hoffnungslosigkeit aufkommen. Das Wort „Hospiz“ kommt aus dem lateinischen (hospitium); heißt Herberge, Gastfreundschaft und Raststätte.

Der Name „Siloah“ wurde auf Grund der biblischen Geschichte aus dem Johannesevangelium, Kap. 9 gewählt. Der Name steht nach dieser Geschichte unter anderem für:

  • die Ermutigung, sich Menschen in Leid und Not intensiv zuzuwenden;
  • die Tatsache, dass Krankheit und Leid keine Strafen Gottes sind;
  • dass Hilfe nicht entmündigt, sondern den Freiraum lässt, selbst tätig zu werden
  • und das Angebot, dass Jesus Christus als „das Licht der Welt“ auch unsere Dunkelheit erleuchten kann.

Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Christlichen Hospizes Ostsachsen bekennen uns zu den Prinzipien der Hospizbewegung und orientieren uns an der christlichen Botschaft der Nächstenliebe. Unterstützung in der Pflege, Begleitung und Betreuung erfahren die sich uns anvertrauenden Menschen unter anderem durch ein Hospizteam von Ärzten, Pflegekräften, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Hospiz- und Verwaltungsmitarbeitern sowie speziell geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Das Christliche Hospiz Ostsachsen betreibt einen ambulanten Hospizdienst und mit dem Hospiz „Siloah“ in Herrnhut das einzige stationäre Hospiz im ostsächsischen Raum. Unsere Einrichtung ist eine gemeinnützige GmbH. Gesellschafter sind die Herrnhuter Diakonie (Hauptgesellschafter), das Diakonische Werk im Kirchenbezirk Bautzen und die kirchliche Sozialstation Zittau e.V. Die Geschäftsführung liegt beim Vorstand der Herrnhuter Diakonie.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Christlichen Hospizes Ostsachsen