Die Christliche Hospiz Ostsachsen ist eine gemeinnützigen GmbH mit Sitz in Herrnhut. Gesellschafter sind die Stiftung Herrnhuter Diakonie sowie die Diakonie Bautzen. Diakon Volker Krolzik und Stephan Wilinski, im Hauptamt Vorstand der Stiftung Herrnhuter Diakonie, sind im Nebenamt Geschäftsführer des Christlichen Hospizes Ostsachsen. Das Christliche Hospiz ist der Diakonie Deutschland angeschlossen.

Neben dem Stationären Hospiz Siloah in Herrnhut, welches seit 2007 als einziges Hospiz östlich von Dresden schwerkranke Menschen aus dem gesamten ostsächsischen Bereich versorgt, bietet das Christliche Hospiz seit 1999 ebenso einen Ambulanten Hospizdienst für den Altkreis Löbau-Zittau. Hier widmen sich insgesamt 84 ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen der Begleitung schwerstkranker und sterbender Mitmenschen. Ohne diese engagierten Mitarbeiter, wäre eine qualitativ hochwertige Hospizarbeit in dieser Form nicht möglich. Mit dem SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung), welches in Kooperation mit dem DRK-Kreisverbänden Görlitz, Löbau und Zittau im Herbst 2013 gegründet wurde, ist ein weiterer Schritt in der Palliativarbeit für die Region getan. Dieser Dienst ermöglicht es schwerkranken Menschen den Aufenthalt in der eigenen Häuslichkeit so lange wie möglich zu ermöglichen. Seit 2017 bietet die Regionale Hospiz- und Palliativberatungsstelle darüber hinaus individuelle, situationsbezogene Beratungen und Gespräche für Bewohnerinnen und Bewohner, bzw. Betreute und deren Nahestehenden von stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe zur Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase in Zittau an. Im Jahr 2019 ist ein zweites stationäres Hospiz in Bischofswerda geplant.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Christlichen Hospizes Ostsachsen bekennen sich zu den Prinzipien der Hospizbewegung und orientieren uns an der christlichen Botschaft der Nächstenliebe. Unterstützung in der Pflege, Begleitung und Betreuung erfahren die anvertrauenden Menschen unter anderem durch ein Hospizteam von Ärzten, Pflegekräften, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Hospiz- und Verwaltungsmitarbeitern sowie speziell geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.