Aktuelles
Ehrungen für ehrenamtliche Hospizhelfer
Vertreter der Landesregierung und Bürgerstiftung Zivita würdigten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Christlichen Hospizes Ostsachsen
Endes des Jahres 2011 und am 20. Januar 2012 wurden drei Hospizhelferinnen des ambulanten Hospizdienstes für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Geehrten sind Elke Hennig (43) aus Kemnitz bei Bernstadt, Jutta Winkler (70) aus Bernstadt und Anneliese Lübeck (80) aus Zittau.
Das Bild zeigt Frau Elke Hennig umrahmt von Landtagspräsident Dr. Matthias Rösler (links) und Abteilungsleiterin Regina Kraushaar (rechts), die die Ehrung in Vertretung der an diesem Tag erkrankten Ministerin Christine Clauß vornahm. (Foto: Jürgen Vogels)
Elke Hennig wurde bereits am 3. Dezember von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Sozialministerin Christine Clauß in Dresden für ihr herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Jutta Winkler und Anneliese Lübeck nahmen ihre Ehrungen am 20. Januar von der im Landkreis Görlitz tätigen Zivita-Bürgerstiftung im Rathaus Zittau aus den Händen des Stiftungsratsvorsitzenden Tobias Loitsch entgegen.
Alle drei wurden vom ambulanten Hospizdienst Zittau für die Auszeichnungen vorgeschlagen. Auch deshalb, so Elke Hennig, habe sie die Urkunde in dem Bewusstsein entgegengenommen, dass dies stellvertretend für die anderen Ehrenamtlichen und die gesamte vom ambulanten Hospizdienst in der Oberlausitz geleistete Arbeit geschehe.
Brigitte Böhlke, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Zittau bestätigt, dass eine solche Auswahl nicht leicht falle. Alle ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer des Christlichen Hospizes Ostsachsen begleiten mit viel Liebe und Mitgefühl schwerkranke Menschen und widmen, trotz Arbeit und Familie einen großen Teil ihrer Zeit dem Hospizdienst. Hospizarbeit ist dauerhaft auf bürgerschaftliche Hilfe und Spenden angewiesen, da nur ein Teil dieser Arbeit von den öffentlichen Kassen getragen wird.
Gedenkgottesdienst am Buß- und Bettag
„Legt alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.“
Am Buß- und Bettag – Mittwoch, dem 16. November 2011 – luden das stationäre Hospiz „Siloah“ und der ambulante Hospizdienst Zittau des Christlichen Hospizes Ostsachsen alle Hinterbliebenen und auch die Mitarbeiter des Hospizes herzlich zu einem gemeinsamen Gottesdienst in Gedenken an die Verstorbenen ein. Der Gottesdienst fand in der Ev. Kirche Strahwalde statt. Allen, die einen lieben Menschen verloren haben, sollte Mut und Hoffnung für den vor ihnen liegenden Weg sowie Zeit und Raum für das individuelle Gedenken gegeben werden. Dieser Gottesdienst des Christlichen Hopizes Ostsachsen wurde vorbereitet und gestaltet von Hospizleiterin Gundula Seyfried, Pfarrer Daniel Huth (Obercunnersdorf), Diakon Volker Krolzi ( Herrnhut) sowie Maria Barbara Salewski (Flöte) und Peter Kubath (Orgel).
Anne Schneider und EKD-Ratspräsident Nikolaus Schneider besuchten Christliches Hospiz Ostsachsen
Vom 14. bis 17. August statteten der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und seine Frau Anne Schneider Herrnhut einen Besuch ab. Sie informierten sich während ihres fast viertägigen Aufenthaltes über die Geschichte Herrnhuts und das heutige Leben in der Brüdergemeine. Außerdem waren sie als Gesprächspartner zu zwei Veranstaltungen eingeladen.
EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und seine Frau Anne Schneider
zu Besuch in Herrnhut
Sehr viel Zeit nahmen sich die beiden Gäste abseits der öffentlichen Termine für persönliche Begegnungen mit Bewohnern und Mitarbeitern des Christlichen Hospizes Ostsachsen im stationären Hospiz „Siloah“ in Herrnhut. Anne und Nikolaus Schneider besuchten Herrnhut unter anderem auf Einladung von Herrnhuter Diakonie und Christlichem Hospiz Ostsachsen.
Sommerfest 2011 im Hospiz „Siloah“
Am 23. Juli beging das Christliche Hospiz gemeinsam mit vielen Gästen sein diesjähriges Sommerfest. Eingeladen waren neben Bewohnern des stationären Hospizes, hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern auch Angehörige, Geschäftsführung und Gesellschafter sowie Angehörige von verstorbenen Bewohnern. Für die Unterhaltung an diesem Tag sorgten unter anderem Musikschüler der Musikschule Fröhlich.
Katholischer Gottesdienst am 29. Mai – Würdigung für ehrenamtliche Hospizhelfer
Am Sonntag, dem 29. Mai, wurden an 11 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer Zertifikate überreicht, die den Empfängern nun die Teilnahme an einer 100 Stunden umfassenden und rund zwei Jahre dauernden Weiterbildung bescheinigen. Die Übergabe nahm Brigitte Böhlke, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes des Christlichen Hospizes Ostsachsen, im Rahmen eines Gottesdienstes in der Katholischen Kirche Mariä Heimsuchung in Zittau vor. Ebenfalls während des Gottesdienstes wurden 12 weitere für den Hospizdienst ehrenamtlich tätige Menschen für ihre 10-jährige Mitarbeit geehrt.
Würdigung für ehrenamtliche Hospizhelfer
Im Ambulanten Hospizdienst des Christlichen Hospizes Ostsachsen sind gegenwärtig 86 ehrenamtliche Helfer tätig. Das Katholische Pfarramt Zittau ist Mitglied im Kirchliche Sozialstation Zittau e.V. und damit gemeinsam mit dem Diakonischen Werk im Kirchenbezirk Bautzen und der Herrnhuter Diakonie einer der drei Gesellschafter des Christlichen Hospizes Ostsachsen.
Landesbischof Jochen Bohl im Stationären Hospiz
Rückschau auf den Besuch im Rahmen der Visitation
Landesbischof Jochen Bohl zu Besuch im Stationären Hospiz
Im Rahmen seiner Visitationsreise in den Kirchenbezirk Löbau-Zittau besuchte der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl (auf dem Bild zweiter v. l.), am Mittwoch, dem 4. Mai, das Stationäre Hospiz „Siloah“ in Herrnhut. Während seines rund anderthalbstündigen Aufenthaltes führte er neben einer Besichtigung des Hauses Gespräche mit Gundula Seyfried, Leiterin des stationären Hospizes und Stephan Wilinski, Kaufmännischer Vorstand der Herrnhuter Diakonie. Themen waren die Entstehung und die Arbeit des Christlichen Hospizes Ostsachsen. Darüber hinaus nutzte der Landesbischof auch die Möglichkeit, mit einer Bewohnerin des Hospizes zu sprechen.
Begleitet wurde der Bischof während seines Besuches im Hospiz von Oberlandeskirchenrat Dr. Christoph Münchow, Oberkirchenrat Frank del Chin und Superintendent Günter Rudolph.
Insgesamt absolvierte Bischof Jochen Bohl in der Woche vom 2. bis 8. Mai 30 Termine. In der Regel führt der Landesbischof im Jahr in zwei der mittlerweile 20 sächsischen Kirchenbezirke einwöchige Visitationen durch. Neben dem Superintendenten begleiten ihn der jeweilige Gebietsdezernent sowie zu Fachgesprächen Referenten des Landeskirchenamtes. Die letzte Generalvisitation fand Ende November letzten Jahres im Kirchenbezirk Marienberg statt.
Die Visitation ist seit der Reformation ein Mittel der Begleitung und Aufsicht sowie des intensiven Gesprächs über den Dienst und das geistliche Leben in den Gemeinden vor Ort.
Sterben gehört zum Leben
Beitrag über das stationäre Hospiz „Siloah“ im Fernsehen
Am 5. Februar 2011 strahlte der Sender ERF unter dem Titel „Sterben gehört zum Leben“ eine Reportage von Thomas Metzkow über das stationäre Hospiz „Siloah“ aus. Gesendet wurde der rund fünfminütige Beitrag im Rahmen der Reihe „Gott sei dank!“.
Hier gelangen Interessierte zu den Internetseiten des ERF und zum Beitrag.
Entweder die ganze Sendung ansehen oder auf den Beitrag klicken.
Bitte besuchen Sie für weitere aktuelle Informationen auch die Internetseiten der Herrnhuter Diakonie.





